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Deshalb wird die Trampolin Therapie bei Fitness-Coaches immer beliebter

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Wer schon einmal am Strand Fußball oder Beachvolleyball gespielt hat, oder wer im Sand gejoggt ist, der kennt dieses Gefühl. Es ist so als würde die eigene, geballte Kraft vom Boden aufgenommen und wie durch einen Blitzableiter abgeleitet. Man kommt nicht so gut vorwärts wie sonst. Im Anschluss fühlt es sich im Körper an als wäre man einen Marathon gelaufen. Gleichzeitig schmerzen die Gelenke nicht, sondern nur die Muskeln sind ausgepowert. Unterm Strich stehen ein sehr hoher Kalorienverbrauch in kurzer Zeit. Dieser Effekt ist genau das, den das Training mit dem Trampolin oder dem Minitrampolin forciert. Ob für Kinder oder Erwachsene, das Trampolin erobert Wohnzimmer und Sporthallen. Wir zeigen die Vorteile und erklären, warum immer mehr Fitness-Coaches auf Trampolin-Training setzen.

Trampolin – warum ist es so wirksam und schonend zugleich?

Alles in der Welt basiert auf Physik. So auch die Belastung der Gelenke im Körper. Viele Sportarten werden auf hartem Boden ausgeführt. Dort ist es so, dass in Armen, Beinen und dem Rücken das Gewicht immer wieder auf bestimmte Stellen verlagert wird. Jeder Mensch weiß, dass Druck dann am stärksten wirkt, wenn er sich auf einen Punkt konzentriert. Aus diesem Grund hat jede Sportart bestimmte Körperpartien, die es über die Maßen beansprucht. Beim Basketball sind es zum Beispiel die Knie. Schnelle Richtungswechsel und das viele Springen hinterlassen schmerzhafte Spuren.

Beim Trampolin ist das anders. Dort nimmt die Trampolin-Sprungmatte den Druck auf und verteilt ihn gleichmäßig auf die Muskeln, die gerade zum Einsatz kommen. Die Belastung beim Springen verläuft wesentlich weitflächiger. Gleichzeitig wird der Herz-Kreislauf forciert, denn das beherzte Hüpfen erfordert viel Energie.

So bekommt man eine Form des Trainings, bei dem die positiven Effekte des Sports zu einem Maximum genutzt, während die schädlichen Aspekte entschärft werden. Mit diesem Wissen im Hintergrund entwickelten sich in den letzten Jahren mehrere Ansätze für Trampolin Therapie. Sie werden für junge Leute genauso eingesetzt, wie für ältere Menschen. Sowohl zur Vorsorge als auch für Rehabilitation.

Trampolin Therapie – wofür wird sie verwendet

Die Therapie auf dem Trampolin verwenden Sport-Coaches vor allem bei älteren Menschen, bei denen sich erste Ansätze für Osteoporose zeigen. In ihrem Fall ermöglichen die Übungen einen gezielten Aufbau und eine Stärkung der Muskeln. Auf diese Weise kann der Körper mit der Muskulatur die Schwächen des Knochengerüsts etwas ausgleichen und die Stabilität erhöhen. Zudem wird der Kreislauf in Schwung gebracht. Aktive Bewegung auf dem Trampolin senkt langfristig den Blutdruck bei Hypertonie. Bei Menschen mit geringem Blutdruck dagegen erhöht sich dieser durch den Sport, so dass sie sich frischer fühlen. Man könnten sagen es ist Prävention, Antiaging und Therapie ein einem.

Eine andere Zielgruppe für Mini-Trampolin-Training sind Menschen mit Verletzungen. Auswirkungen von Sportunfällen oder Arbeitsunfällen können damit behandelt werden. Verletzte Körperpartien werden durch die schonenden Bewegungen langsam regeneriert.

Neben diesen primären Trainingszielen, hat das Trampolin noch eine Reihe weiterer positiver Effekte zu bieten. Untersuchungen zeigen, dass sich der Gleichgewichtssinn verbessert, da die Bewegungen auf instabilem Grund ausgeführt werden. Zudem wird das Lymphsystem in Schwung gebracht, so dass Nährstoffe besser im Körper verteilt werden.

All diese Vorteile haben dafür gesorgt, dass in der Physiotherapie, in der Reha-Klinik und im Fitnessstudio das Trampolin heute zur Standard-Ausrüstung dazugehört.

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