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Ordnung schaffen – Ideen für weniger Chaos

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In allen Ecken stapelt sich Papierkram, die Schubladen quellen über vor Ramsch und auch zu Hause wächst Ihnen der Alltag über den Kopf? Um das Chaos im Arbeitsalltag zu beseitigen, sollten Sie auch privat Ordnung schaffen.

Jedes Mal, wenn Sie sich vornehmen, endlich Ordnung zu schaffen, kommt etwas dazwischen, plötzlich fehlt die Zeit, am Ende eines anstrengenden Tages mangelt es erst recht an Motivation und irgendwann fühlen Sie sich nur noch unwohl in ihren vier Wänden. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann helfen Ihnen diese Ordnungstipps für weniger Chaos!

Schluss mit Chaos

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Um eine erste Grundordnung herzustellen, nehmen Sie sich Zeit. Vorzugsweise einen freien Tag, oder am Wochenende. Setzten Sie sich aber nicht unter Zeitdruck. Hier sind die besten Ordnungstipps:

1. Müllentsorgung

Oftmals besteht ein Großteil des umherliegenden Ramschs aus Unbrauchbarem. Uralter Papierkram, alte Verpackungen, leere Flaschen oder einfach Kleinkram, den Sie noch nie gebraucht haben und auch nie brauchen werden. Bevor Sie also mit aufräumen oder putzen anfangen, empfiehlt es sich, zuerst eine große Mülltüte zu schnappen, systematisch durch jedes Zimmer gehen und alles zu entsorgen, was es zu entsorgen gibt. Sie werden feststellen, allein das erfüllt Sie bereits mit großer Befriedigung. Tipp: Sollten Sie leere Kartons finden, schmeißen sie diese noch nicht weg, Sie könnten sie später noch nützlich sein.

2. Boden, Tische und Ablageflächen

Jetzt geht es ans Grobe. Alles, was auf dem Boden, den Tischen oder Ablageflächen, sowie Schränken liegt, räumen Sie auf. Wenn der angestammte Platz der Gegenstände ebenso im Chaos versinkt, sammeln Sie die Dinge an einem Ort. Sortieren Sie die Gegenstände je nach Räumlichkeit und schaffen Sie Strukturen.

3. Schubladen und Regale

Dies ist meist die größte Herausforderung, da sich in diversen Schubladen oft über Jahre hinweg ein Sammelsurium an Krimskrams angesammelt hat. Kümmern Sie sich um einen Ort nachdem anderen, beispielsweise den Schrank im Flur oder den Wohnzimmertisch. Gehen Sie auch hier systematisch vor. Erst den Müll entsorgen und dann grob sortieren. Wenn Sie bei einigen Dingen nicht wissen, wohin damit, sammeln Sie auch diese an einem Ort.

4. Der Kleiderschrank

Sie kennen es sicher, wenn Sie ein bestimmtes Kleidungsstück nicht finden können, weil alles durcheinander und zerwühlt ist. In schweren Fällen ist die beste Methode, wirklich alles aus Schrank und Schubladen zu holen, neu zusammenzulegen und systematisch wieder einzuordnen. Je nach Menge an Klamotten kann diese Aufgabe schon einmal einen ganzen Nachmittag in Anspruch nehmen, doch das Resultat ist es wert. Erstens hat nun alles seinen Platz und zweitens finden Sie in den hintersten Ecken oft Kleidungsstücke, von denen Sie ganz vergessen hatten, dass Sie diese besitzen.

5. Großputz

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Wenn alles so weit seinen Platz gefunden hat, geht es an die Kleinarbeit. Lappen und Flächenreiniger, Staubsauger, Putzeimer und Wischmopp sind an der Reihe. Dies ist der Teil, mit dem sich vor allem Putzmuffel schwertun, doch ist es ein zufriedenstellender Abschluss nach viel Arbeit, wenn alles aufgeräumt und sauber ist. Halten Sie sich diesen Gedanken immer wieder vor Augen und konzentrieren Sie sich auf das Ziel: Ordnung.

6. Die richtige Atmosphäre schaffen

Meistens liegt die Schwierigkeit nicht am Aufräumen an sich, sondern daran, anzufangen. Sie haben es vielleicht selbst schon erlebt, dass wenn Sie einmal begonnen haben eine Schublade aufzuräumen, Sie in eine Art „Flow“ geraten und dann von einer Baustelle nach der anderen buchstäblich angezogen werden. Dann putzen Sie nicht nur die Küche, sondern gleich noch das Bad und das Wohnzimmer.

Wenn Sie Probleme haben, sich aufzuraffen, dann kann oft die richtige Musik, ein Podcast oder Hörbuch helfen, Sie in Fahrt zu bringen. Sie können sich auch die Wäsche zum Zusammenlegen oder Bügeln ins Wohnzimmer holen und nebenbei fernsehen. Einmal in Fahrt gekommen, überfällt sie oft ein Putzfimmel, der nicht endet, bis auch die letzte Ecke blitzblank geputzt ist.

Sortieren in Kisten

Alles ist ausgemistet. Jetzt gilt es, alles, was Sie behalten wollen, entsprechend zu verstauen. Hier kommen leere Kisten ins Spiel. Sollten Sie keine haben, lohnt es sich auf jeden Fall, das Geld zu investieren und sich welche in verschiedenen Größen anzuschaffen. Kisten sind Lebensretter, wenn es ans Sortieren geht. Dabei können Sie sich ihr eigenes System schaffen. Beispielsweise alle Kabel und Elektronik in einen Karton, CDs und DVDs in einen anderen, Medikamente in eine Kiste, selten genutzte Kosmetik in eine andere. Ihrer Organisation sind keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist nur, dass sie am Ende noch wissen, wo sie was einsortiert haben, sonst beginnt die Suche von vorne. Hinterher werden vermutlich einige Dinge übrigbleiben, die nirgendwo so richtig reinpassen. Dafür dürfen Sie sich eine Ramsch-Kiste oder Schublade gönnen. Doch beschränken Sie sich hierbei auf maximal eine, um nicht in alte Muster zu verfallen.

Tipps für bessere Ordnung

1. Gegenstände einsortieren

Sachen nicht hinschmeißen oder in irgendeine Schublade stopfen, sondern sofort an einem festen Platz hinterlegen. Besonders anfällig für diesen Fehler sind Schlüssel, Geldbeutel, Handy, Kopfhörer und alles andere, was Sie in der Hektik auf die Schnelle suchen.

2. Dinge sofort erledigen

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Mit am gefährlichsten für Ordnung ist das Aufschieben. Die Wäsche erst Morgen machen, die Rechnungen zur Seite legen, die Spülmaschine nachher ausräumen, später beim Arzt anrufen, der Bericht für die Arbeit hat auch noch Zeit? All das summiert sich bis zu dem Punkt, an dem plötzlich alles auf einmal über Ihnen hereinzubrechen scheint und Sie extrem unter Stress geraten. Daher gilt: Angelegenheiten am besten sofort, oder so bald wie möglich erledigen.

3. Routine erreichen

Immens hilfreich ist es, feste Rituale in den Alltag einzubauen. Beim Kaffee trinken morgens die Spülmaschine ein- oder ausräumen oder nach dem Zähneputzen einmal grob das Waschbecken putzen, kann schon viel ausmachen. Falls sie einen Hund haben können Sie beim morgendlichen Spaziergang gerade noch den Müll mit herausnehmen. Legen Sie Wochentage fest, an denen Sie saugen und wischen und schaffen Sie sich individuelle, produktive Angewohnheiten an. Sie mögen noch so klein sein und können doch helfen, ein gewisses Maß an Ordnung beizubehalten.

Beschriften von Behältern

Wie bereits beim Sortieren angesprochen, sollten Sie auch immer wissen, was Sie in welcher Kiste verstaut haben. Gerade bei Sachen, die Sie selten brauchen, sollten Sie diese beschriften. Beispiele dafür sind nicht gebrauchte Bücher, Kissenbezüge, Büroutensilien oder Unterlagen. Aber auch bei kleinen Behältern wie für Gewürze oder Tee ergibt es Sinn, den Inhalt draufzuschreiben. Ebenso bei Ordnern oder Notizbüchern. Im Grunde sollte alles einen Namen bekommen, bei dem das Innere nicht klar ersichtlich ist.

Fazit

Setzen Sie sich nicht unter Druck. Sie müssen die ganzen oben genannten Schritte nicht auf einen Schlag erledigen. Es reicht, wenn Sie sich ein oder zwei Sachen pro Tag vornehmen. Außerdem sollten Sie sich genügend Pausen gönnen. Gerade das viele Bücken führt schnell zu Rückenschmerzen und oft merken Sie erst, wie anstrengend Hausarbeit ist, wenn Sie am Ende des Tages erschöpft aufs Sofa fallen. Also: Eins nach dem anderen. Ordnung schaffen kann dauern. Aber die Unordnung ist schließlich auch nicht an einem Tag entstanden.

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