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Wie sich aus dem Gin Tasting Kult eine Art Gin Coaching Szene entwickelt

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Jeder kennt Whisky als das Getränk für niveauvolle Herren. Zumindest wurde es von der Industrie über Jahrzehnte erfolgreich so vermarktet. Es gibt sogar Sommeliers und Leute, die Hotels und Gastronomie dabei beraten welche Marken ins Sortiment gehören. Aufgrund der langen Tradition hat sich eine solche Sekundärindustrie um das Thema herum entwickelt.

Eine ähnliche Karriere steht aktuell beim Gin ins Haus. Der charakterstarke Wacholder-Schnaps hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem wahren Renner entwickelt. Unzählige neue Hersteller investierten in die Spirituose. Dies führte dazu, dass sowohl das allgemeine Angebot als auch die Qualität zunahm. Immer mehr Fans fingen an Gin zu trinken. Gin pur, als Cocktail oder als Gin Tonic.

In sämtlichen Städten des Landes schossen Angebote für Gin Tasting aus dem Boden. Sie gelten als absoluter Trend.

 

Gin Coaching – wo liegt Bedarf dafür

Wer als Gastronom zum Beispiel ein Gin Tasting Hamburg durchführen möchte, der benötigt natürlich Expertise:

  • Welche Gin Sorten sollen auf die Agenda?
  • Welche Besonderheiten bietet Gin?
  • Wie verlief die Historie von Gin als Spirituose?

Das Problem für Gastronomen liegt darin, dass viele von ihnen nicht wirklich die notwendige Erfahrung besitzen, um in diesem Bereich ein Tasting anzubieten. Daher greifen sie auf einen speziellen Gin Coach zurück. Bedarf ist auf jeden Fall da. Vor allem deshalb, weil solche Events dazu führen, dass eine Location sich in der Stadt einen Namen macht. Volle Hütte so gut wie garantiert.

Ein weiteres Tätigkeitsgebiet für Gin Coaching liegt in der Beratung von Gastronomen und Hoteliers. Ähnlich wie beim Whisky, möchten natürlich auch die Betreiber von solchen Geschäften immer auf dem Laufenden sein. Dazu gehört es eben auch die Getränke anzubieten, die aktuell unter den Besuchern am beliebtesten sind und auf den größten Zuspruch stoßen.

 

Coach für Gin – Perspektiven

Für alle Coaches, die an diesem Gebiet interessiert sind, tun sich stabile, potenzielle Geschäfte auf. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Gin sich weiterhin einer großen Beliebtheit erfreuen wird. Aktuell ist es ohnehin so, dass Whisky, Rum, Vodka und Gin keine Konkurrenten sind, so wie früher. Es ist mehr eine friedliche Existenz nebeneinander geworden. Jedes Getränk hat seine Premium und Economy Class. Genießer wechseln gerne zwischen den Sorten hin und her. Eine kleine, aber feine Nische, so könnte man sagen.

Natürlich bringt dieser Job aber auch Risiken mit sich. In Zeiten der Corona-Krise ist das Gastronomiegewerbe nahezu komplett zusammengebrochen. Immer wieder wird zwischen Lockdown und Öffnung hin und her gewechselt. Aber ohne Risiko geht es in der Wirtschaft eben nie. In der Hoffnung, dass sich die Dinge irgendwann wieder normalisieren, ist eine Tätigkeit als Gin Coach durchaus interessant.

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