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Kristian Schuller – Der bekannte Fotograf aus Germanys Next Topmodel

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Germany´s Next Topmodel hat schon einige Berühmtheiten hervorgebracht. Das gilt nicht nur für die Mädchen von Heidi Klum, sondern auch für das Personal um sie herum. Wolfgang Joop kannte bereits jeder. Aber Bruce Darnell, Peyman Amin oder Laufstegtrainer Jorge González wurden erst durch die Show zu legendären Gestalten, die heute fast jeder kennt. Einer der ebenfalls in diese Riege gehört ist Fotograf Kristian Schuller. Schuller hat die Girls schon auf Bäumen, auf einem Geisterschiff oder als Schneeköniginnen in Szene gesetzt. Er ist ein gutes Beispiel für Erfolg durch harte Arbeit, Professionalität und Fleiß. Wir sehen uns seinen Lebensweg etwas genauer an.

Wer ist Kristian Schuller?

Geboren wurde Kristian im Jahr 1970 in Rumänien. Schon in jungen Jahren wanderte er mit seiner Familie nach Deutschland aus und wuchs in Bonn und Düsseldorf auf. Er studierte zunächst Modedesign bei Vivienne Westwood. Anschließend noch Fotografie an der Berliner Universität der schönen Künste.

Die berühmte Modejournalistin Isabelle Blow entdeckte im Jahr 2003 sein Talent und empfahl ihn der Agentur Condé Nast Publications in London. Man könnte also sagen, dass Kristian Schuller seinen ganz großen Durchbruch mit 33 Jahren erlebte.

Für seine Londoner Agentur fotografierte er im Auftrag zahlreicher namhafter Kunden. Er bewies Talent für die Produktfotografie auf hohem Niveau. Aber sein Karriereweg entwickelte ihn zum weltweit angesehenen Modefotograf. Seine Portraits bekannter Topmodels erschienen in zahlreichen internationalen Modemagazinen.

Während der zweiten Staffel von GNTM kam er zum ersten Mal zum Einsatz. Er machte unglaubliche Fotos von den Mädchen. Die Bilder waren von einmaliger Qualität. Später dann, in der fünften Staffel, fungierte Kristian Schuller gar als Mitglied der Jury und durfte neben Heidi Klum dabei helfen, die Kandidatinnen für die nächste Runde auszuwählen. Nach seinem Ausscheiden trat er gelegentlich wieder als Gastjuror auf.

Kristian Schuller und seine Bücher

Wenn der Fotograf nicht gerade das next Topmodel aussucht, dann betätigt er sich auch als Verfasser von Foto-Büchern. Aus seiner Hand sind bereits mehrere bekannte Werke erschienen:

Tales for Oskar

„Tales for Oskar“ zeigt Szenen aus der Arbeit bei den Foto-Shootings. Wer seine Werke an einem Stück betrachtet, der erkennt den roten Faden, einen einzigartigen Stil. Immense Farbenvielfalt, grandiose Kontraste – Bilder die vor Kraft und Energie nur so strahlen. Jeder Nachwuchs-Fotograf kann es als Blaupause verwenden, um sich Tricks und Kniffe für die eigene Arbeit mit der Kamera abzuschauen.

Anton´s Berlin

Schuller selbst lebte mit seiner Frau lange Zeit in New York und Paris. Seiner Faszination für die Stadt Berlin widmete er einen eigenen Bildband. In seinem Buch „Anton´s Berlin“ zeigt er die Aufnahmen, die er in der deutschen Hauptstadt eingefangen hat. Jedes davon zeigt seine subjektive Wahrnehmung der Metropole. So setzt sich im Kopf des Betrachters ganz langsam ein Puzzle zusammen, wie die Stadt in seinen Augen wohl aussehen könnte. Wie so oft sind es die Kontraste, die eine deutliche Sprache sprechen. Es sind fröhliche und melancholische Szenen dabei, welche die Gegensätze und Widersprüche betonen. Wie in allen seinen anderen Werken sind auch diese Aufnahmen von herausragender Ausdruckskraft und technisch perfekt umgesetzt.

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